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POLITIK & WIRTSCHAFT - POLITIK MIT HERZ UND HIRN

"Ex nihilo nihil fit." - Von nichts kommt nichts

ERHÖHUNG DES FAKTISCHEN PENSIONSALTERS: ROT/GRÜN (WIEN) VS. ROT/SCHWARZ (BUNDESREGIERUNG)

 

INTELLIGENTE PENSIONSREFORM FÜR WIENER ÖFFENTLICHE BEDIENSTETE:

Während man die Verweildauer von öffentlich Bediensteten im Bundesdienst durch kosmetische Statistikmanipulation (1 Monat VOR Invaliditätspensionsantritt verpflichtende Reha vorsieht) wird in Wien laufend der Gesundheitszustand durch Gesundheitscoaches überwacht und rechtzeitige Reha vorgesehen.

 

Daneben wird bei besonders körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten z.B. im Gesundheitswesen, Feuerwehr, Müllabfuhr neben der laufenden Überprüfung der Arbeitsbedingungen auch die Invaliditätspension zugelassen. Daneben wird durch Priorität von Sachleistungen gegenüber Geldleistungen (wird auch bisher erfolglos durch A. Schieder im Bund verlangt) und andere arbeitsmarktfördernde Maßnahmen versucht auch die notwendigen Arbeitsplätze zu schaffen.

PDF: Neue Partei will „Halbierung des Staates“

16.02.2012 | 18:20 | (Die Presse)

Partei der Freiheit. Ehemalige BZÖ–Mitglieder wollen unter der Führung des 25-jährigen Mathias Brucker eine „klassisch liberale“ Kraft in Österreich etablieren.

Wien/Jil. In Wien wurde am Donnerstag eine neue Partei vorgestellt, die sich „klassisch liberalen“ Idealen verschrieben hat. Die Funktionäre der „Partei der Freiheit“ (PDF) kommen zu einem großen Teil von der Gruppierung „Freies Bündnis Zukunft“, das sich 2010 vom BZÖ Wien abgespalten hat. „Es sind aber auch viele neue Leute dabei“, sagt der 25-jährige Bundesparteiobmann Mathias Brucker, ein Immobilienunternehmer und studierter Historiker.

Das Programm der PDF unterscheidet sich ziemlich radikal von dem etablierter Parteien. Brucker begründet dies mit der liberalen Ausrichtung seiner Partei: „Andere Parteien tun vielleicht so, als wären sie liberal – sind es aber nicht.“

Die PDF fordert eine „Halbierung des Staates“ und die Abschaffung von 150.000 Beamtenposten; die Neuverlautbarung aller Gesetze nach Evaluierung; die Einführung einer Flat Tax (20Prozent); den Ausstieg Österreichs aus dem Kyoto-Protokoll (was laut PDF Einsparungen von einer Mrd. Euro jährlich bringen würde) – sowie die Straffreistellung von Cannabis. Außerdem hat die Partei einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der „Verschwendung von Volksvermögen“ unter Strafe stellen würde – und will 200.000 Wiener Gemeindewohnungen den jetzigen Mietern überschreiben.

Die PDF ist laut Brucker „in Gesprächen mit möglichen Sponsoren“. Ihr einziger bisheriger Amtsträger ist der Hietzinger Bezirksrat Norbert Zwatz, der nach einem Streit über die Verwendung von Steuergeld aus der FPÖ ausgeschlossen wurde. Bei den Nationalratswahlen 2013 will Brucker erstmals antreten: „Wir sind zuversichtlich, dass wir den Einzug ins Parlament schaffen können.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.02.2012)

 

KOMMENTAR DES SOZIALEN ÖSTERREICH

Ich rechne sehr bald mit entsprechenden Diskussionen darüber wie man mit der neuen PDF Partei ehemaliger BZÖ und FPÖ Mandatare umgehen soll, denn es ergeben sich für das u.a. die folgenden Chancen und Bedrohungen:

  • Die PDF Partei spricht wirtschaftsliberal denkende Wähler aus dem Feld der Selbständigen, positioniert rechts des BZÖ und wird daher haupsächlich BZÖ und Teile der ÖVP Stimmen kosten (siehe Analysen)

  • Diese Schwächung bedeutet für die Aktivitäten des SÖ, entweder einen Vorzugsstimmenwahlkampf mit der SPÖ und eigenen Programminhalten, eigene Kandidatur oder nur Unterstützung des Wahlkampfes von ROT/GRÜN.

EU PARLAMENT: Starke Stimmen für die Sozialdemokratie

 

Mit Hannes Swoboda haben die europäischen Sozialdemokraten erstmals einen Österreicher zum Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Martin Schulz wird EU Parlamentspräsident. Power und Kompetenz (Martin Schulz - SPD) sowie wie Netzwerker (Hannes Swoboda - SPE) haben reelle Chance für Kurskorrektur der EU.

ROT/GRÜN BRAUCHT NOCH GEEIGNETEN PARTNER

 

Sonntagsfrage: SPÖ im Aufwind

Neuwahlen? SPÖ bei 30%

Laut aktueller Karmasin-Umfrage liegt die SPÖ erstmals wieder klar auf Platz 1.

Jetzt braucht ROT/GRÜN nur mehr einen 3. Partner, der nicht aus den "Altparteien" ÖVP/FPÖ/FPK/BZÖ bestehen darf sondern eine innovative und visionäre Kraft darstellt.

KAMPF UM FÜHRUNG DES IWF

 

DIE GLOBALEN ZUSAMMENHÄNGE SOLLTE MAN AUCH NATIONALSTAAT ODER ALS EU NICHT GANZ AUSSER ACHT LASSEN!

Viele Leser des SOCIAL GREEN NEW DEALS haben sich vielleicht gewundert, dass ich neben den stattlichen Systemen und dem geschlossenen System der EU auch den globalen Zusammenhängen umfangreichen Raum gegeben habe. Ich denke, nach den Vorgängen um den IWF dürfte klar sein, warum!

Der Kampf um Ressourcen und um Wohlstand hat seit gut einem Jahrzehnt zwischen Entwicklungs- und Schwellenländern einerseits sowie den industrialisierten Staaten, begonnen. Die Führungsvakanz war schließlich nur der Auslöser eines Machtkampfes um die Finanzressourcen. China und Indien haben sich längst als Finanzier der Westlichen Welt entwickelt. Jetzt werden sie einfordern, was realökonomisch längst der Fall ist: Die Führungsrolle des globalen Handels.

Man kann gespannt sein, wielange es noch dauern wird bis die Westliche Welt entsprechend reagiert.

SOZIALES ÖSTERREICH: WARUM WIRD MATZNETTER NICHT SOFORT

"KRISEN - STAATSSEKRETÄR" IM FINANZMINISTERIUM?

     

Matznetter: Es hilft einfach nicht unkontrolliert Geld ins Land zu pumpen sondern, dass Griechenland ein Fitnessprogramm benötigt, das nachhaltig hilft Europaniveau zu erreichen:

"Marshallplan neu" für Grienland!

 

Christoph Matznetter ein Ausnahmepolitiker, auf den ganz sicher die Bezeichnungen "dumm" und "feig" ganz nicht zutreffen. Er hat schon bei der Erarbeitung des Finanz- und Wirtschaftsmodells ("Sozialdemokratischen Modells") mitgewirkt. Umgesetzt auf die EU/Euro Krise (akut Griechenland und Portugal) beschreibt er einen "Marshallplan neu" als Erfolgskonzept gegenüber dem konservativen "Geldverschleudern" und "Kaputtsparen".

Das so eingesetzte Geld wird unter operativer Kontrolle der "Geberstaaten" für eine nachhaltige Sanierung des Finanz-, Wirtschafts- und Sozialwesens sowie der daniederliegenden Infrastruktur und Stärkung der Realwirtschaft eingesetzt. Diese Konzeption muß ohne wenn und aber, kompromißlos und entschlossen gegenüber der Ministerin M. Fekter und auf EU Ebene durchgesetzt werden.

Koalition hin oder her, die Krisensituation ist so weit gediehen, dass auf persönliche Animositäten keine Rücksicht genommen werden darf. Ein unverbrauchter und intelligenter Kanzler (Josef Ostermayer) mit einem kompetenten "Kisen - Staatssekretär" im BMfF (Christoph Matznetter, dessen "altes" Team ja noch im Ministerium zur Verfügung steht) sind die mindesten notwendigen personellen Veränderung auf sozialdemokratischer Seite um eine 180° Kursänderung einzuleiten. W. Faymann könnte die Beiden als Alleingeschäftsführer der SPÖ entlasten.

Jetzt muß endlich der SPÖ Vorstand Mut zum Handeln beweisen: (damit Treichl nicht recht behält)

  • Personaländerung in der SPÖ Regierungsmannschaft (wie beschrieben)

  • Rasche Verhandlungen mit ÖVP (Koalitionspartner), GRÜNEN, BZÖ und FPÖ (falls diese sich nicht wieder einer Diskussion entziehen)

  • Verabschiedung eines möglichst breiten Paktes für Österreich und EU/EURO Krise unter weitestgehenden Einschluß auch der Opposition

  • Verhandeln einer Kursänderung in den EU Entscheidungsgremien für EURO Rettungsschirm und Übernahme der operativen Gestaltung vor Ort (eventuell Maria Vassilakou) und fachlicher Zuordnung zu Ch. Matznetter und Werner Kogler

  • Bei 90% Staatsverschuldung und 4% laufendes Budgetdefizit bezogen auf das BIP erfordern längst ähnliche Maßnahmen in Österreich

BISHERIGE KRITIK AN DER SPITZENPOLITIK BISHER IGNORIERT

Was nicht nur für die meisten Staaten der EU gilt, hat für Österreich und Deutschland besondere Aktualität: Wir bräuchten ein Kabinett der "Besten Köpfe" statt "Mittelmaß", Visionen und Konzepte statt ineffektives Krisenmanagement und Mut in der Durchsetzung. Wenn man auch gerade den Kritiker, der selbst Teil der Krisenursache ist und Bittsteller beim Steuerzahler war, kritisieren muß, so hat er das losgetreten, dass die Bevölkerung durch Wahlverhalten nicht zuwege gebracht hat. Die Einsichten, die man bei M. Häupl schon seit längerem festellen konnte und die sein politisches Verhalten positiv verändert hat, fehlt in der Bundespolitik komplett.

Statt "eingeschnappt" und "beleidigt" auf gut gemeinte Kritik zu reagieren oder sich dieser gar nicht auszusetzen (wie in der Monarchie) hätte man rechtzeitig dieser Negativauslese bei Politikern zeitgerecht entgegenwirken sollen. Viel Schaden wäre den Österreichern abgehalten worden.

Jetzt ist es zu spät und nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch auf SPÖ Regierungsseite die personelle und inhaltliche Erneuerung durchgesetzt werden wird. Da ist der Kanzler ebenso kein Tabu, wie die Bundesgeschäftsführung und einige MinisterInnen. Aber auch bei der ÖVP wird es trotz kürzlicher Regierungsumbildung nicht so bleiben können wie bisher.

        Die Kritik an den Spitzenpolitikern in der breiten Öffentlichkeit konnte man ignorieren und steckte "nur" Wahlniederlagen ein, jetzt kann man nicht mehr einfach zu Tagesordnung übergehen.

DIE ZEIT FÜR EINE SP REGIERUNGSUMBILDUNG IST GEKOMMEN!

   

DIE ZEIT IST REIF - DIE PROBLEME VOR UNS SIND GEWALTIG

Die Regierungsumbildung der ÖVP und die ersten kontraproduktiven Ideen insbesondere der Finanzministerin Fekter ("Sparpaket" schnüren) ermöglicht es auch der SPÖ, die notwendigen personellen und inhaltlichen Positionen neu zu gestalten und eine Kurskorrektur in Finanz-, Budget-, Sozial-, Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungspolitik einzuleiten.

J. Ostermayer hat sich sowohl bei den Verhandlungen im ORF, als auch mit den Slowenenverträtern als Verhandlungsschwergewicht erwiesen und genießt auch bei den ÖsterreicherInnen einen großen Vertrauensvorschuß. Ein abgelöster W. Faymann könnte ja die BGF in der Löwelstrasse übernehmen. Jetzt ist der SP Vorstand gefordert und ein mutiges Vorgehen erwartet.

Schluß mit dem System Schüssel (ÖVP)/ Grasser (FPÖ)                    Politiker, hört die Signale

Faymann (li.) und Pröll (re.) als Handpuppen

 

Bevölkerung nimmt in Sachen "Bildungspolitik" der Regierungf das Ruder aus der Hand

Widerstand gegen die Regierung steigert sich

 

Offener Brief an J. Pröll und W. Faymann

PETITIONS-ONLINE

 

Fehlendes Verantwortungsbewußtsein verspielt die Zukunft Österreichs:
 

Während W. Faymann und J. Pröll über Nebensächlichkeiten streiten kommen auf Österreich und Deutsche große Krisenthemen zu, die seit vielen Monaten von beiden bestritten und ignoriert worden.

  • Staatsinsolvenz in Griechenland und Portugal

  • Schlagend werdende Ausfälle aus dem Bankenschirm

  • Schlagend werdende Haftungen aus den "alternativlosen (??)" Verstaatlichung von Banken

Und schon wieder wird an unintelligenten" Sparpaketen geschnürt!

Die Internationale Solidarität

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